Die unendlichen Geschichten einer unendlichen Welt.
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Der Angriff

Sie atmete tief ein und genoss das Adrenalin das sich in ihrem Körper ausbreitete. Die tiefdunkle Schwärze der Nacht verschluckt den sich darin verbergenden Schatten gänzlich, und nur das schwache Funkeln ihrer hungrigen Augen verriet einem genauen Beobachter ihre Anwesenheit. Die angeborene Fähigkeit der Nachtelfen drückte sie an einen Baum, und während sie über die niedrigen Sträucher spähte, durchflutete sie ein erregendes Gefühl.

Sie war auf der Jagd, und ihre Beute nur wenige Schritte von ihr entfernt, nichts ahnend, wie ein Kaninchen vor einer Schlange.

Sie musste die Augen schließen um sich zu beruhigen. Sie wollte ihn! Sie brauchte ihn!

Töte ihn… Flüsterte eine eindringliche Stimme in ihrem Kopf.

Du willst ihn!

Ja, sie wollte ihn.

Du brauchst ihn!

Wie sehr sie sich nach seinem warmen Blut sehnte…

Nimm ihn dir!

Noch nicht…

Er gehört dir!

Nein, sie durfte nicht!

TÖTE IHN!

Ein schmerzhaftes Stöhnen entglitt ihren Lippen und sie musste sich an den Baum lehnen um nicht zu Boden zu gehen. Beide Hände griffen nach ihrem Herzen und pressten gegen ihre Brust. Sie rutschte den Baum hinab und keuchte.

Ihrer „Beute“ waren die seltsamen Geräusche nicht unbemerkt geblieben, jedoch lief sie nicht fort, wie ein Kaninchen es gemacht hätte.

Die Nacht war für ihn kurz und unruhig gewesen, getrieben von den Bildern fremder Personen und Njalda’s pochender Stimme in seinem Geist, war Lanthalon von einer unruhigen Schlafphase in die nächste gerutscht. Es war noch ziemlich früh am Morgen, als er  sich so heftig zu Seite warf, dass er von der Hängematte auf den staubigen Boden des Zimmers fiel.

Stöhnend richtete er sich auf und rieb sich seinen Kopf, der schmerzhaft an das kleine  Tischchen neben dem Bett gestoßen war.

„Verflucht.“, murrte er, während er sich aufrichtete und halbherzig gähnte.

Er sah auf sein zerwühltes Bett, griff hinüber und ordnete eilig die Decken.

Er zog sich an, stopfte seine restlichen Habseeligkeiten in den abgewetzten Umhang und brach eilig auf.

Was hielt ihn noch in dieser Stadt? Er hatte alles erledigt.

Dennoch sah er sich sehnsüchtig um, als er im Kristallsangwald stand und die riesige Stadt Dalaran über ihm schwebte.

Hatte er etwa gehofft, dass sie kommen würde?

Hatte er sich tief im Inneren gewünscht, das Sariri ihn verstehen, und gegen seinen oberflächlichen Willen handeln würde?

Er musste Lächeln. Irgendwo hatte er das gehofft, ja. Aber es ließ sich nun nicht mehr ändern.

Lanthalon wandte sich um und sah in den düsteren Morgenhimmel. Es war noch ziemlich früh, und die Sonne würde erst in einigen Stunden aufgehen.

Also hatte er noch genug Zeit um den Kristallsangwald hinter sich zu lassen, bevor jemand seine Abreise bemerkte. Sollte es denn jemanden geben den dies interessierte.

Er setzte seine Schritte fort, betrat den Wald und ließ sich von dessen Dunkelheit verschlucken.

Sie riss die Augen auf und griff hektisch nach ihrer Klinge die dürstend nach ihr Schrie.

„Wer ist da?“, rief die dunkle, aber dennoch weiche Stimme ihr zu, während der dazugehörige Mann um die Baumgruppe herumlief und auf sie zukam. Er hatte zwei breite, blutrot leuchtende Schwerter in beiden Händen und näherte sich langsam ihrem Versteck.

Mit aufgerissenen Augen sah die Frau ihn an, und das wilde Blau ihrer Augen verwirrte ihn. Irgendwoher kannte er sie, doch die Dunkelheit verschlang ihre genauen Gesichtszüge oder Formen. Er sah nur das eisige Blau und die funkelnde Klinge in ihrer mehr oder weniger sichtbaren Hand.

Die Frau keuchte und sah ihn gebannt an.

 

Sie krümmte sich, die Ketten die um ihr Herz lagen zogen sich schmerzhaft zusammen und brachten sie zu Fall. Sie kippte vornüber in das taufeuchte Gras und blieb regungslos liegen.

Der Schmerz geht vorbei…nur noch ein bisschen…

Er ist hier! Sein Blut gehört dir! Drang die Stimme weiter auf sie ein.

„Nein…nein…nein…“, nuschelte sie in den Waldboden hinein.

 

„Seid ihr verletzt? Ist etwas passiert?“, der Mann näherte sich.

 

Töte ihn jetzt! Das ist deine Chance!

Ich darf nicht…Es ist ein Befehl…

Deine Treue gehört MIR! VERNICHTE IHN!

„NEIN!“, schrie sie laut und Lanthalon zuckte zurück.

Diese Frau war eindeutig verrückt. Sprach sie etwa mit sich selbst?

Was tat sie hier wenn sie solche Angst hatte?

 

Töte…deine…Beute!

Ich kann nicht…

Tu es!

Nein…nein ich darf nicht!

 

Lanthalon stand knapp vor ihr und musterte die Frau. Er b

Als er sich hinabbeugte und die Frau an der Schulter berührte, um sie aufzurichten, fuhr ein eiskalter Schauer durch seinen Körper.

Er zitterte, als die Schattenhaftigkeit von der Nachtelfe abfiel und sie enthüllte.

„Dae!“

Jetzt viel ihm ein wer sie war…und er wusste auch woher zuletzt diesen Namen gehört hatte.

Dae. Sie war Sariri’s Untergebene. Sie war eine Sturmklinge. Sie war Aleena’s Schützling.

 

 

„Lanthalon…“, säuselte die Jägerin in einem gefährlich zischenden Tonfall.

Sie reagierte schneller als Lanthalon zu glauben gewagt hatte.

Mit einer einzigen, fließenden Bewegung war sie aufgesprungen, hatte ihren Zweihänder von ihrem Rücken gezerrt und ging in den Angriff über. Ein Fuß am Baum, stieß sie sich kräftig ab und ließ Ashkandi zischend auf ihn herabsausen. Lanthalon warf sich zur linken Seite, rollte sich ab und sprang schnell wieder auf die Füße, in der Drehung griff er die beiden Schwerter fester mit beiden Händen. Die linke Hand blockte Ashkandi’s Schwung mit Mühe, die rechte sauste mit Kraft von der Seite heran.

Dae war nicht dumm, sie zog Ashkandi mit einer Drehung ihres Handgelenkes fort, sprang hoch und wich damit Lanthalon’s Schlag aus. Ihre eisblauen Augen sprühten vor Erregung.

Sie landete geschickt auf den Füßen und setzte ihren Angriff gleich fort.

Ashkandi sang und zischte wütend durch die Luft, sodass Lanthalon alle Mühe damit hatte auszuweichen oder zu parieren.

Das Training der letzten Wochen hatte sich bezahlt gemacht.

Er war schneller geworden und konnte beide Schwerter mühelos anwenden. Selbst seine verletzte Hand war stark geworden und führte die Klinge schnell und präzise.

Wieder griff Dae an diesmal jedoch ließ sie Ashkandi nur einen achtlosen Schwung nach Lanthalon’s Hüfte ausführen, während sie ihre linke Hand kurz vom Schwert griff zog und auf Lanthalon richtete.

Der Krieger zuckte schmerzhaft zusammen, als ihn eine eisige Kälte traf. Er sah erschrocken zu Dae, die ihren Zauber mit einem Murmeln beendete und breit grinste.

Die Jägerin leckte sich über die Lippen.

„Angst?“, hauchte sie genießerisch.

Lanthalon beantwortete ihre Frage mit einem wilden Knurren, dann spurtete er vorwärts. Die rechte Klinge hieb nach Dae’s Füßen und sie musste hochspringen um auszuweichen. Das war seine Chance, ein Hieb mit der linken Klinge traf Dae am Oberschenkel.

Sie lachte.

„Weiter, Kleiner!“, feuerte sie ihn unter irrem Gekicher an.

Ashkandi hatte gewartet…und stieß nun mit einem Schrei nach vorn und hinterließ einen tiefen Riss auf Lanthalon’s Schulter. Er stöhnte vor Schmerz, aber seine Schläge ließen nicht nach. Er entfachte einen Schlaghagel und trieb Dae in Defensive.

Er wusste das er hier nicht mit irgendjemandem kämpfte – und nicht um irgendetwas.

Er kämpfte mit einer Todesritterin und zwar um sein Leben!

 

Seine Hiebe waren nicht kräftig genug um Dae lang genug in der Verteidigung zu halten. Schnell sah sie eine Lücke in seiner Offensive und setzte zum Gegenangriff an.

Einer ihrer Eiszauber traf Lanthalon’s rechtes Bein und betäubte es für einige Sekunden,  sodass er sich kaum bewegen konnte, dann surrte Ashkandi heran und Lanthalon konnte nur knapp dem mächtigen hieb des legendären Zweihänders ausweichen.

Er keuchte und befreite sich mit Mühe aus den eisigen Fesseln, dann zielte er zur Ablenkung auf Dae’s Füße.

Eine Rolle brachte ihm genug Abstand zu der Todesritterin, um kurz verschnaufen und sich sammeln zu können.

Dae jedoch lief schon wieder auf ihn zu und verwickelte ihn in einen heißen Schlagabtausch. Sie schwang Ashkandi so mühelos und war so geschickt, dass sie ohne Probleme Lanthalon’s  beiden Schwertern ausweichen und ihn gleichzeitig angreifen konnte.

Keuchend bemerkte Lanthalon schon nach einigen Minuten dass er müde wurde. Seine linke Hand brannte schmerzhaft unter der Anstrengung das Schwert führen zu müssen.

Er verengte die Augen und biss sich auf die Unterlippe.

Vielleicht war es besser wenn es hier ein Ende nahm?

Ausweichen -  rechts – links – ducken.

Würde es ihn nicht erleichtern das alles einfach loszuwerden?

Eine Klinge schlug nach Dae, während die andere mit einem schrillen Schrei an Ashkandi abblätterte und den Zweihänder abwerte.

Sein Schicksal ändern…bedeutete das zu sterben?

Lanthalon war abgelenkt und beschränkte sich darauf Dae in Schach zu halten. Das gefiel dieser aber gar nicht, und so sprang sie ein paar Meter von ihm fort, um dann mit einem Schwung Ashkandi über ihren Kopf zu springen und Lanthalon von oben herab zu zerschmettern.

Der Krieger zuckte, und automatisch richteten sich seine Arme nach oben, die Klingen zu einem Kreuz zusammen genommen traf Ashkandi auf sie und Lanthalon ging von der Wucht des Aufpralls in die Knie.

Er keuchte.

Nein, ich will nicht sterben! Nicht hier!

Mit aller Kraft stürzte er nach vorn, ließ seine Linke Ashkandi zurückschlagen, während sein rechtes Schwert  den Schwung seiner Bewegung nutzte und von oben nach Dae schlug. Er traf ihr Schienbein, rollte weiter an ihr vorbei und kam schnell wieder auf die Beine.

Jedoch nicht schnell genug.

Dae drehte sich blitzschnell um. Sie hatte ihre linke Hand ausgestreckte und mit aufgerissenen Augen sah – nein, spürte Lanthalon, wie etwas sich um seine Kehle schloss und ihn mit einem mächtigen Ruck gegen den nächsten Baum schmetterte.

Er rutscht an dem Stamm hinab und keuchte. Blut sickerte aus seinem Mund.

Dae näherte sich langsam, und je näher sie ihm kam desto deutlicher spürte er wieder die Hand an seiner Kehle, die er nicht sehen konnte. Er versuchte danach zu greifen und sich zu wehren – zwecklos.

Dae hob die Hand, und ebenso wurde Lanthalon’s Körper nach oben gerafft. Mit einem Ruck ließ sie ihn erneut gegen den Baumstamm schlagen.

Stöhnen rutschten ihm die Schwerter aus der Hand und er sackte zusammen.

Was war das für ein unheimlicher Zauber?

Dae lächelte dunkel und kam näher. Der Druck um seinen Hals verstärkte sich. Sie stieß seine Schwerter mit Ashkandis Spitze fort, bevor sie die letzten Schritte zu ihm überwand und nur noch wenige Schritte vor ihm stand.

„Genug gespielt?“

Ihr Blick wanderte über seinen Körper, hinaus zu seinem Gesicht und blieb dort hängen, wo Blut die zerfetzte Kleidung durchnässte und seine Schulter hinabströmte.

Lanthalon sah sie voller Abscheu an, während er spürte wie die unsichtbare Hand seinen Kopf zur Seite drückte.

Dae beugte sich zu ihm hinüber und ihre eisblauen Augen funkelten hungrig.

„Ich würde dich so gern töten…“, hauchte sie.

„Weil du meine Beute bist…weil du mir gehörst.“

Ashkandi presste sich mit der Schneide gegen seine Brust, als sie ihren Köper an seinen drückte und mit gierigem Blick sein Blut betrachtete.

Nur die Klinge trennte die beiden jetzt noch.

„Aber ich darf nicht, verstehst du? Weil ich einen Befehl habe.“

Ihre eiskalte Stimme wurde zu einem Flüstern.

„Aber es gibt etwas das du trotzdem für mich tun kannst…“ Sie lächelte ihn an, als habe sie ihm gerade etwas Wunderbares mitgeteilt.

Der Griff um seinen Hals wurde enger und Lanthalon rang um die letzten Atemzüge Luft.

Mit entsetzen sah er aus den Augenwinkeln, wie Dae mit ihrer Zunge über die Wunde an seiner Schulter leckte.

Er spürte wie Ashkandi an seinem Körper erzitterte – wie die ganze Frau vor ihm bebte.

Sie sog geräuschvoll die Luft durch ihre Nase ein. Den Blutgeruch.

Dae senkte kurz ihre Lippen auf seine Haut und eisige Kälte durchflutete den Körper des Kriegers.

Benommenheit machte sich in seinem Kopf breit, als er nach Luft schnappte und sie abzuwehren versuchte.

 

Die Nachtelfe hielt kurz inne und ihre Augen funkelten gierig.

Er gehört dir…nimm ihn dir! Töte ihn jetzt!

Die dumpfe Stimme in ihrem Kopf war vergessen, nur noch der pochende Schmerz in ihrer Brust trieb sie voran. Ihr Hunger nach mehr…

Vernichte deine Beute!

Verschwinde! befahl sie der Stimme.

Du gehörst mir!

Lanthalon, der fest an den Baum gepresst die Wut Ashkandis’ fühlte, schauderte. Die Stimme des Schwertes, obwohl es keine richtige Stimme war, sondern eher ein Gefühl das ihm etwas mitteilte. Er schauderte von der  wilden Mordlust des Schwertes.

Lanthalon betrachtete Dae aus den Augenwinkeln heraus, deren Augen wütend glitzerten.

 

Dae zog Ashkandi mit einem Ruck zwischen ihren Körpern hervor und wuchtete es mit der Spitze voran in den Stamm des Baumes, an dem Lanthalon lehnte. Nur wenige Zentimeter neben seinem Arm steckte das Schwert tief im Stamm des Baumes.

Die Stimme erstarb.

Lanthalon schloss die Augen und versuchte Luft zu holen. Dieser Hieb hätte auch ihn treffen und sein Leben beenden können.

„Ich gehöre niemandem.“, sagte Dae mit eiskalter, ruhiger Stimme und funkelte Lanthalon an.

 

Plötzlich zuckte sie zusammen und wandte ihren Blick um.

„Das reicht jetzt.“, erklang eine helle Stimme, die Lanthalon nicht gleich erkannte.

Die Todesritterin wich von Lanthalon zurück, ihr geisterhafter Griff löste sich von seiner Kehle und ließ ihn kraftlos zu Boden fallen.

„Aleena…ich habe Euch hier nicht erwartet.“, hauchte sie und Blut lief dabei ihr Kinn herunter. Ein schauriges Bild.

Aleena ging eilig Lanthalon und sank auf die Knie als sie ihn erreichte.

„Lanthalon, alles in Ordnung?“

„Aleena?“, nuschelte er, denn die Benommenheit schwand nur langsam. „Was tust du hier? Was hast du mit ihr zutun?“ Er meinte natürlich die Todesritterin, die Ashkandi aus dem Baumstamm zog und auf ihrem Rücken verschnallte.

„Ich kann dir nicht erlauben Dalaran zu verlassen, bevor Fijendal mit dir gesprochen hat.“

Lanthalon klappte der Mund auf.

Er konnte nicht glauben was er sah. Steckte sie hinter diesem Überfall?

„Es ist wichtig, Lanthalon, denn er entscheidet über Themes’ Wissen. Dafür will er unbedingt mit dir reden, und das wird er tun. Solange wirst du in Dalaran bleiben.“

Sie schenkte ihm einen traurigen Blick.

„Ich tue das hier zu unser aller Wohl.“

Sie wandte sich mit geringem Abscheu in ihrer Stimme an Dae.

„Verschwindet jetzt, den Rest erledige ich selbst.“

„Er gehört…“, protestierte Dae, doch Aleena fiel ihr schneidend ins Wort.

„…niemandem, genauso wenig wir ihr! Geht jetzt!“

Die Todesritterin drehte sich um und verschwand wortlos in der Dunkelheit, sie hinterließ lediglich etwas Frost an der Stelle, an der sie gestanden hatte.

„Wintrucan.“, rief Aleena und ein in Roben gekleideter Magier trat an ihre Seite.

„Wir benötigen dein Portal, mein Lieber.“                                                 

Der Magier nickte und begann sofort mit der Beschwörungsformel. Er half der Priesterin den Krieger durch das Portal zu schaffen und verabschiedete sich eilig in Dalaran von ihnen.

Aleena war sein Hauptmann, aber dennoch war sie ihm gerade unheimlich. Die Todesritterin war niemandem besonders behaglich, und doch hatte Aleena mit ihr zutun und schützte sie.

Die Priesterin verhielt sich in den letzten Wochen ziemlich seltsam, das fand nicht nur Wintrucan.

 

Aleena half dem taumelnden Lanthalon zurück in ein Gasthaus und brachte ihn in eines der Zimmer hinauf. Der Wirt und die Barmädchen schauten verwirrt, Aleena winkte jedoch ab.

„Ich bin Priesterin und kümmere mich um ihn, keine Sorge.“

Der Krieger war nun mehr von der Tatsache geschockt, das Aleena die Todesritterin auf ihn angesezt hatte, als durch die klaffende Wunde an seiner Schulter die er hatte einstecken müssen.

Wie konnte Aleena so etwas tun?

Sie setzte ihn auf das weiche Bett, legte seinen Rucksack ab und ließ sich neben ihm fallen.

Aleena rutschte hinter Lanthalon und legte behutsam ihre Hände auf seine Schulter.

Das leichte Kribbeln signalisierte Lanthalon, das sie ihn heilte.

„Du solltest nun besser nicht mehr davonlaufen, sondern abwarten.“

„Abwarten?“ Er sah sie verwirrt an.

„Fijendal wird kommen.“

30.1.09 22:38
 


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